Die apparative Ausstattung der Krankenhäuser wird in den offiziellen Qualitätsberichten gemäß den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ausgewiesen. Im Abschnitt A-13 „Besondere apparative Ausstattung“ listen Krankenhäuser verpflichtend auf, welche Gerätetypen für Diagnostik, Therapie und besondere medizinische Verfahren vorhanden sind und ob sie rund um die Uhr verfügbar sind.
Für Unternehmen der Medizintechnik-Branche liefert diese Datengrundlage wertvolle Einblicke – und gleichzeitig entsteht ein deutlicher Mehrwert für Krankenhäuser, da gezieltes Targeting unnötige Vertriebskontakte reduziert.
Was steht tatsächlich in den Qualitätsberichten?
Die Qualitätsberichte geben Auskunft über:
- welche Gerätetypen (z. B. PET-CT, Dialysegeräte, Herz-Lungen-Maschinen) vorhanden sind,
- in welcher Anzahl und
- ob sie 24/7 verfügbar sind.
Wichtig:
➡ Hersteller- oder Markenangaben werden ausdrücklich nicht erfasst.
Die Geräte werden ausschließlich generisch beschrieben (z. B. „Magnetresonanztomograph“), nicht nach Fabrikat oder Anbieter.
Diese Informationen bilden dennoch eine wertvolle Grundlage für Analysen im Medizintechnikmarkt.
Mehrwert für Medizintechnik-Unternehmen
1. Identifikation technischer Lücken und Investitionspotenziale
Die Berichte zeigen klar, welche Gerätetypen fehlen oder nur eingeschränkt verfügbar sind.
Medizintechnik-Unternehmen können so Kliniken identifizieren, bei denen ein tatsächlicher Modernisierungs- oder Aufrüstungsbedarf besteht.
2. Realistische Markt- und Bedarfsanalyse
Da der Bestand an Gerätetypen sichtbar ist, lassen sich z. B. folgende Fragen beantworten:
- Welche Kliniken verfügen über welche Ausstattung?
- Wo könnten Geräte ersetzt oder ergänzt werden?
- Wo fehlen technisch notwendige Geräte für bestimmte Leistungsbereiche?
3. Gezieltes und bedarfsorientiertes Targeting
Unternehmen können nur die Kliniken ansprechen, bei denen ein Gerätetyp relevant ist – statt breit Streuverluste zu erzeugen.
Mehrwert für Krankenhäuser: Weniger Vertreterverkehr, relevantere Angebote
Durch die Transparenz der apparativen Ausstattung entsteht auch für Kliniken ein direkter Vorteil:
✔ Weniger unnötige Kontaktanfragen
Da Medizintechnik-Unternehmen exakt sehen, welche Gerätetypen vorhanden sind, vermeiden sie Anfragen zu Produkten, die offensichtlich nicht relevant sind.
Das bedeutet:
- weniger allgemeiner Vertreterverkehr,
- geringerer Zeitaufwand für Klinikpersonal,
- Entlastung für Einkauf, Medizintechnik, Pflege und Administration.
✔ Höhere Qualität der Angebote
Die Anfragen, die eintreffen, beziehen sich in der Regel auf:
- tatsächlich fehlende Gerätetypen,
- bekannte technologische Lücken,
- konkrete Modernisierungsmöglichkeiten.
Damit steigt die Relevanz der Angebote und reduziert die interne Abstimmung im Krankenhaus.
✔ Bessere Übersicht über Marktoptionen
Mit gezielteren Kontakten entsteht auch ein besserer Überblick über mögliche Alternativen im Beschaffungsprozess — ohne Informationsüberflutung.
Daten einfach beziehen: Krankenhausnavigator auf Krankenhausdaten.de
Die apparative Ausstattung gemäß der G-BA-Qualitätsberichte kann strukturiert, filterbar und übersichtlich über den Krankenhausnavigator von Krankenhausdaten.de abgerufen werden.
Hier lassen sich z. B. anzeigen:
- Gerätetypen pro Krankenhaus
- Verfügbarkeiten (inkl. 24h-Angaben)
- Vergleiche zwischen einzelnen Häusern
- gezielte Auswahl nach Regionen, Fachabteilungen oder Ausstattungsschwerpunkten
Diese Informationen können anschließend mit weiterer Datenbasis wie Fallzahlen, Leistungsstatistiken oder InEK-Daten kombiniert werden — ein Vorteil sowohl für Krankenhäuser als auch für MedTech-Unternehmen.
Fragen? Individuelle Auswertungen?
Interessenten können sich jederzeit über das Kontaktformular auf Krankenhausdaten.de melden, um:
- spezifische Gerätelisten
- Marktanalysen
- oder maßgeschneiderte Krankenhaus-Recherchen
zu erhalten.
Fazit: Transparente Daten – weniger Aufwand für Kliniken, bessere Chancen für MedTech
Die Angaben zur apparativen Ausstattung in den Qualitätsberichten ermöglichen ein datenbasiertes Targeting für Medizintechnik-Unternehmen — ohne Herstellerangaben, aber mit einer klaren Sicht auf vorhandene Gerätetypen und Verfügbarkeiten.
Das Ergebnis:
- Kliniken erhalten weniger irrelevante Vertreterbesuche und mehr passende Angebote.
- Medizintechnik-Unternehmen können gezielt dort ansetzen, wo realer Bedarf besteht.
- Der Markt wird effizienter und transparenter — für beide Seiten ein Gewinn.